Die lateinamerikanische Landschaft
16. November 2010 – 00:48Die Landschaft Lateinamerikas ist äußerst schön und faszinierend. Handelt es sich doch um eine Welt voller faszinierender Pflanzen, von denen einige auch bereits in Deutschland zu unserem Alltag gehören. Wer hierzulande überlegt, sich einen lateinamerikanischen Garten anzulegen, wird vielleicht feststellen, dass er einige Gemüsesorten aus jener Landschaft bereits im eigenen Garten angebaut hat.
Alte Vertraute
In dem Film “The Motorcycle Diaries” oder “Die Reisen des junge Che” wird die beeindruckende Landschaft Lateinamerikas mit beeindruckenden Bildern gezeigt. Der zukünftige Revolutionär begegnet nicht nur dem damaligen Leid der unteren Bevölkerungsschicht, sondern wird zugleich Zeuge der Schönheit der dortigen Welt. Von diesen wundervollen Bildern beeindruckt, sehnt sich mancher Gärtner in Deutschland danach, Einflüsse des Gesehenen im eigenen Garten zur Geltung kommen zu lassen. Und mit dem richtigen Garten Zubehör ist dies durchaus machbar. Außerdem stellt man möglicherweise fest, dass man einige Vertreter der lateinamerikanischen Flora bereits im eigenen Gemüsegarten hat. Ursprünglich kommen nämlich die Kartoffel und die Tomate aus Lateinamerika und es wird wohl kaum jemand behaupten können, dass diese Gemüsesorten noch aus deutschen Küchen wegzudenken sind. Die Kartoffel hat ihren Ursprung in Peru und Nordchile, während Wildformen der Tomate im Bereich zwischen Nordchile und Venezuela zu finden sind.
Zierpflanzen aus Lateinamerika
Auch unter den lateinamerikanischen Zierpflanzen finden sich alte Bekannte in deutschen Gefilden. Die Engelstrompeten beispielsweise werden auch in Deutschland gerne in Kübeln großgezogen. Für diese wunderschöne, jedoch auch giftige Pflanze sind allerdings spezielle Nährstoffe von Bedeutung. Dazu gibt es aber auch in der Bundesrepublik passenden Dünger, für das notwendige Garten Zubehör ist also gesorgt. Sehr schön und weit weniger heimischen Gärtnern bekannt ist die sogenannte Gespensterpflanze. Hierbei handelt es sich um eine Pfeifenblume, was eine Kletterpflanze mit großen Blättern ist. Ebenfalls aus Chile kommt der Affenschwanzbaum, der nicht mit dem afrikanischen Affenbrotbaum zu verwechseln ist. Der Affenschwanzbaum, auch Chilenische Araukarie genannt, gehört zu den Nadelhölzern und jüngere dieser Pflanzen zeichnen sich vor allem durch eine deutlich kegelförmige Silhouette aus. Dieser Teil lateinamerikanischer Landschaft benötigt nicht übermäßig viel Pflege. Da der Affenschwanzbaum kaum noch in der freien Natur zu finden ist, leistet ein Gärtner mit dem Anpflanzen dieses Prachtstücks einen Beitrag zum Erhalt dieser Pflanzenart. Wer gerne ein für uns exotischeres Nahrungsmittel aus Lateinamerika probieren möchte, als vielleicht die Kartoffel oder die Tomate noch für uns darstellt, der sollte die Samen des Affenschwanzbaumes in Betracht ziehen. Der Stamm der Pehuenchen, deren Name sich sogar von dieser Pflanze ableitet, haben mit diesen Samen als einzige Nahrung die Winter in den Bergen Chiles überlebt. Man kocht die Ernte und zieht danach die Schale ab. Die Samen der Chilenischen Araukarie schmecken wie eine Mischung aus Kartoffel, Mandel und Erdnuss. Jedem Fan Lateinamerikas sei dieses interessante Geschmackserlebnis empfohlen. Schließlich kostet man einen ungewohnten Teil der lateinamerikanischen Landschaft.